Hierzerteich
Schwimmen, Erholen, Genießen
Ein Naturteich macht Pause


Eine Pause – aus einem Anlass, der uns alle bewegt
Im September 2024 ging für den Hierzerteich eine weitere Saison zu Ende – wie schon seit über drei Jahrzehnten.
Im Frühjahr 2025 ist Johann Hierzer, der den Teich all die Jahre mit Herz und Hand geführt hat, verstorben. Seither ist der Hierzerteich geschlossen.
Was als Pause begann, ist für uns auch eine Zeit des Nachdenkens geworden: Wie soll es mit dem Hierzerteich weitergehen? Welche Form passt zu dem, was hier über Generationen gewachsen ist?
Diese Fragen beantworten wir nicht von heute auf morgen. Aber wir möchten alle, die den Teich lieben, auf diesem Weg mitnehmen.
Der erste Teich
Hans Hierzers Vater errichtet mit 28 Jahren in Handarbeit einen 60 Meter langen Speicherteich – ursprünglich für ein Wasserrad.
Der zweite Teich
Vater und Sohn bauen mit dem Traktor einen zweiten, größeren Teich – rund 1.500 m². Die ersten Badegäste tauchen ein.
Der Schwimmteich
Beide Teiche werden zu einem zusammengelegt: 3.000 m² Wasserfläche, bis zu 3 Meter tief, gespeist von Quellwasser.
Die Bewährungsprobe
Im Jahrhundertsommer trocknen alle Bäche der Region aus – der Hierzerteich hält seinen Wasserstand.
Drei Jahrzehnte Erholung
Generationen von Gästen verbringen ihre Sommer am Hierzerteich – campen, baden, zur Ruhe kommen.
Letzte Badesaison
Wie jedes Jahr seit über drei Jahrzehnten geht im September die Saison zu Ende.
Geschlossen
Wie es weitergeht, entscheidet sich noch.
Was bleibt
Auch ohne festen Plan verändert sich nicht alles.
Natur
Wald, Quellen und Wasser sind da, unabhängig davon, wie es weitergeht.
Geschichte
Über drei Generationen Arbeit und Erinnerungen bleiben, was auch entschieden wird.
Zukunft
Wie es weitergeht, wird in Ruhe überlegt. Ohne Fixtermin. Ohne Zusage.
Bleib informiert
Es gibt noch keine Antworten – aber wir melden uns, sobald es welche gibt.

Danke, dass ihr Teil dieser Geschichte wart
Über drei Jahrzehnte lang haben wir hier gemeinsam Sommer verbracht – geschwommen, gelacht, am Lagerfeuer gesessen. Für diese Zeit sind wir unendlich dankbar.